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Freie Fahrt für Ihre Feuerwehr
Helfen auch Sie mit Leben zu retten

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

leider kommt es immer wieder vor, dass die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Knittlingen auf den Alarmfahrten durch falsch parkende Fahrzeuge behindert werden. Dies kann katastrophale Folgen haben.

Denn dadurch geht äußerst wertvolle Zeit für die Rettung von Menschenleben, Tierleben und Sachwerten verloren. Hier zählt gerade beim Alarmstichwort „Menschen- bzw. Tierleben in Gefahr“ wirklich jede Sekunde.

Die uneingeschränkte Durchfahrt für die Großfahrzeuge der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes muss stets gewährleistet sein.

Die lichte Breite der Zu- bzw. Durchfahrt muss mindestens 3,05 Meter betragen

In Paragraf 32 der Straßenverkehrszulassungsordnung steht, dass Fahrzeuge oder Anhänger maximal 2,55 Meter breit sein dürfen. Dazu kommt ein Sicherheitsabstand von je 25 Zentimetern pro Seite. Daraus ergeben sich 3,05 Meter, die auf einer Straße mindestens frei bleiben müssen, um den Durchfahrtsverkehr zu gewährleisten. Geht dies nicht, darf dort nicht geparkt werden.

Abstützbreite von 5,40 Metern ist nötig

Um die Einsatzfahrzeuge herum benötigt die Feuerwehr z. B. zum Aufbau einer Wasserversorgung oder zur Entnahme der verlasteten Geräte ausreichend Platz.

Für einen uneingeschränkten Betrieb der Drehleiter ist eine Abstützbreite von 5,40 Metern nötig (von Außenkante Abstützung zur Außenkante der gegenüberliegenden Abstützung).

Bitte beachten Sie

- Parken Sie nie in oder vor Feuerwehranfahrtszonen bzw. Feuerwehrzufahrten

- Parken Sie nie an engen Straßeneinmündungen, Kreuzungen oder unübersichtlichen Straßenstellen

- Parken Sie in engen Straßen nie wechselseitig, Feuerwehr- oder Rettungsfahrzeuge müssen sonst Slalom fahren oder kommen gar nicht erst durch

- Parken Sie nie vor Überflurhydranten oder auf Unterflurhydranten

- Halten Sie gekennzeichnete Freiflächen und Fahrwege (Rettungswege) für die Einsatzfahrzeuge unbedingt frei

Wussten Sie

Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer können haftbar gemacht werden, wenn die Feuerwehr bzw. der Rettungsdienst durch regelwidriges Parken den Einsatzort zu spät erreichen und dadurch Personen zu Schaden kommen.

Und der angezeigte Verstoß beim Blockieren einer Zufahrt hat unweigerlich ein Bußgeld zur Folge.

Bitte bedenken Sie

Vielleicht sind Sie irgendwann mal die Person, die auf Hilfe wartet?

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis sowie für Ihre Mithilfe.